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Familiengottesdienst –

Mit der Vorabendmesse zum 1. Advent begann Pfarrvikar Kowalski die Reihe unserer vorweihnachtlichen Familiengottesdienste SINN:voll - Jesus mit allen Sinnen erwarten. Als Thema der Eröffnung hatten Pfarrvikar Kowalski und das Familiengottesdienstteam das SEHEN gewählt. Dazu konnte Pfarrvikar Kowalski viele Kinder, deren Eltern und Großeltern, zahlreiche Gläubige und den Chor Voices4You begrüßen, der die Messfeier mit eindrucksvollem Gesang musikalisch begleitete.

Zu Beginn sammelte Pfarrvikar Kowalski die Kinder vor dem Altar und betrachtete mit ihnen die Sinne des Menschen, aber auch unser Warten auf die ersehnte Ankunft des Heilands. Er segnete den Adventskranz (zu dessen liturgischen Farben näheres HIER) und ließ von einem Mädchen die 1. Kerze anzünden.

Angelika Hennrich bemühte sich, den Kindern zu dem schwierigen Evangelium (Lk 21, 25ff) einen Zugang zu eröffnen und stellte den wesentlichen Inhalt verständlich dar.

Nachdem Bettina Seipel einleitend zur Predigt mit ausgezeichneter Akzentuierung eine Geschichte vorgelesen hatte, ließ der Pfarrvikar diese zunächst von den Kindern mit eigenen Worten nacherzählen. Es zeigte sich, dass die Kinder gut zugehört hatten: Die Aufgabe, die königliche Schloßhalle mit dem Gegenwert von 5 Silberstücken zu füllen, löste der ältere Sohn, indem er Unmengen ausgedroschenes Zuckerrohr herbeikarren ließ. Gegenüber diesem nutzlosen Zeug erfüllte der jüngere Sohn die Halle mit dem Schein einer einzigen Kerze - mit lebensnotwendigem Licht also.

Davon ausgehend leitete Pfarrvikar Kowalski die Kinder zur Erörterung der Frage, welches Verhalten Gott an uns schätzen würde. Es fielen ihnen einige gute Taten ein, die Gott gefallen würden („Süßigkeiten teilen, der Mama beim Backen helfen etc). Pfarrvikar Kowalski zeigte ihnen sodann die Krippe für das Jesuskind, die bereits in der Mitte der Altarstufen stand. Die Kinder erkannten sofort, dass die Krippe ein hartes und unbequemes Bett darstellen würde. Der Pfarrvikar rief daher sie und alle Gläubigen, die in der letzten Woche eine gute Tat getan oder einen guten Gedanken gehabt haben, auf, nach hinten zu gehen und aus einem bereit stehenden Strohballen einen Strohhalm zu nehmen und in die Krippe zu legen. Auch viele Erwachsene beteiligten sich mit großer Begeisterung an der Aktion. Dies soll in den nächsten Wochen wiederholt werden, so dass zu Weihnachten das Jesuskind weich liegen kann.

Die Fürbitten wurden auch von den Kindern vorgetragen, die dabei jeweils eine Kerze auf dem Altar anzündeten, um die Welt heller zu machen.

Zur Eucharistie versammelte Pfarrvikar Kowalski die Kinder um den Altar und ließ sie sich nach der Wandlung verneigen.

" Haben Sie den Stern gesehen? Gottes Stern (...), nicht die vielen Sterne, die einladen zum Einkauf (...) er leuchtet im Dunkeln der Nacht - er leuchtet auch heute" mit dieser Meditation von Bea Laskowski-Buder endete die Eucharistiefeier.

Zur Erinnerung an die Messe wurde eine symbolisierte Kerze an den Adventskranz gehängt. Die Kirchenbesucher bekamen beim Verlassen der Kirche Teelichter angeboten.

Ein herzliches Dankeschön gilt Pfarrvikar Kowalski, dem es wieder gelungen ist, Kinder und Erwachsene gleichermaßen anzusprechen und zu begeistern, dem Familiengottesdienstteam, dem Kirchenschmuckteam und Voices4You für diesen schönen Gottesdienst!

Anschließend wurde Glühwein und Kinderpunsch zugunsten der Messdiener verkauft; es ergab sich ein Umsatz von € 158,-. Vergelt’s Gott!

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