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Ausgesprochen viele Gläubige waren in die stimmungsvoll nur mit Kerzen beleuchtete Pfarrkirche St. Peter und Paul zum Messdienerrorate gekommen. Kilian Volmer stellte zu Beginn dar, dass der Name aus dem Alten Testament komme, "Rorate coeli desuper" lauten die ersten Worte des Textes des Propheten Jesaja: "Tauet Himmel, von oben". Daher werde das Rorate, ursprünglich zu Ehren der Gottesmutter Maria, vor Sonnenaufgang gefeiert. Beim Verlassen der Kirche solle die Sonne aufgehen und der Tau sich senken. Ella Noß verlas ein ansprechendes Kyrie, "hier bin ich, Gott, vor Dir, so wie ich bin".
Auch die Fürbitten waren von Messdienern zusammengestellt und vorgelesen, unterlegt mit beeindruckenden Bildern. (Anmerkung am Rand: einige stammten von unserem Pfarrer i.R. Friedbert Simon, veröffentlicht in pfarrbriefservice.de). Es wurde gerade in der Zeit vor Weihnachten für die Einsamen und  Verbitterten gebetet, aber auch für alle, die sich in  der Kirche engagieren, die Gemeinde als solche, für Flüchtlinge und für ein rechtes Verständnis des Weihnachtsfests in den Familien.

Beim Friedensgruß bezog sich Pfarrvikar Kowalski auf die Herkunft des Wortes Rorate: " 'Himmlischer Tau': Das kann eine Umarmung sein, eine Geste der Versöhnung nach einem Streit, ein Wort, dass mich zum Lachen bringt“.

Während der Kommunion spielten Erwine Knecht an der Orgel und Luise Volmer mit der Altblockflöte "When Mary sang her Lullaby" von Sally Deford.

Nach der Eucharistie verlas Amelie Noß eine Meditation, ein jugendgerechtes Glaubensbekenntnis.

Luise Volmer lud namens der Messdiener alle herzlich ein zum anschließenden Frühstück ins Pia Fidelis.Etwa 80 Personen und damit deutlich weniger als zu der Messe folgten der Aufforderung. Der Familienausschuss, unterstützt von Eltern der Ministranten und den Messdienern selber, hatte sich sehr viel Mühe gegeben und bot ein leckeres Frühstücksbüffet (perfekt dekoriert von Petra Pollakowski) mit selbstgemachter Marmelade der Familien Lindner und Noß, Eiern, frischen Brötchen und vielem mehr.

Vergelt's Gott allen für ihre Hilfe und Unterstützung!

zu den Bildern (die leider unscharf sind; aber sie sollen nur einen Eindruck vermitteln)

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