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Noch besser besucht als das erste Rorate war heute das Ministrantenrorate in Obernburg. Besonders imponierte die große Anzahl an Kindern und Jugendlichen; nicht nur 17 Ministranten begleiteten Pfarrvikar Kowalski, sondern auch der Jugendchor Kantilene unterstützte die Gemeinde und viele weitere Kinder (ab 1. Klasse) und Jugendliche nahmen teil.

Pfarrvikar Kowalski begrüßte die Gemeinde und erklärte, weshalb wiederum hunderte Kerzen das Gotteshaus erhellten: "Die Kerze erinnert an Jesus und seine Liebe; um zu leuchten, opfert sie sich und ihr Wachs verbrennt" . Kilian erzählte den Gläubigen, dass Papst Franziskus monatlich zwei Gebetsanliegen den Gläubigen ans Herz lege. In diesem Monat sei eines davon die Bitte um ein Ende von Kindersoladaten. Weltweit gebe es ca 250.000 Kindersoldaten, obwohl ihr Einsatz als Kriegsverbrechen geächtet sei - aber sie seien billig, leicht manipulierbar und furchtlos.

Moritz trug die Kyrierufe vor, nach dem Evangelium ( Seligpreisungen) gefolgt von Ella und Luise, welche die Fürbitten vortrugen, die mit eindrucksvollen Bildern unterlegt waren. Während der Kommunion spielte Luise ein Lied auf der Flöte. Amelie und Elisabeth verlasen als Meditation nach der Kommunion das Lied "Waffen" von Silbermond.

Pfarrvikar Kowalski bedankte sich bei Kilian für die Gestaltung des Rorate und wünschte beim Schlusssegen, Gott "mache uns zum Segen für andere Menschen".

Zum anschließenden Frühstück ( an dem ca 80 Personen teilnahmen) hatten vor allem die Eltern der Ministranten ( und Jan und Laura) beigetragen; sowohl mit tatkräftiger Arbeit am Vorabend, während des Rorate und nachher, als auch mit zahlreichen Essensspenden, damit der Erlös ungeschmälert der Ministrantenfahrt zugute kommen konnte. Ausdrücklich erwähnt werden sollen hier aber mal zwei weitere Mitglieder unserer Gemeinde, die nicht Eltern von Ministranten sind, aber stets bereit, mit Marmelade, Schaumküssen und tatkräftiger Hilfe Unterstützung zu leisten: Theresia Bock und Marion Vad. Ihnen und allen Eltern sowie den vorbereitenden Ministranten gilt unser herzlicher Dank!

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