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2. Weihnachtsfeiertag – Hochfest und Namenstag des ersten Märtyrers Stephanus. Bei uns aber zugleich die letzte SINN:voll Messe. Hierzu konnte Pfarrvikar Kowalski besonders viele Gläubige begrüßen, die ihren Weg in die Kirche gefunden hatten, allen voran aber auch den Musikverein Obernburg, der traditionsgemäß am zweiten Feiertag die Messfeier musikalisch begleitete Dafür bedankten sich die Kirchgänger mit gebührendem Schlußapplaus.

Nachdem sich die Gottesdienstbesucher in der Adventszeit mit allen Sinnen auf die Ankunft des Erlösers vorbereitet hatten, warf Pfarrvikar Kowalski jetzt die Frage auf, ob die Geburt Jesu als Baby tatsächlich „sinnvoll“ gewesen sei. Die Frage beantwortete er mit einem „ja“: Jesus gebe unserem Leben und unserem Sterben einen Sinn.

Wieder rief er die Kinder zu einem Predigtgespräch nach vorn. Nach kurzen Berichten über den Verlauf des Heiligen Abends ließ er sie darüber nachdenken, was Jesus als Baby wohl gebraucht habe: Essen, Trinken und Liebe. Von dort ausgehend arbeitete er heraus, dass so, wie seine Eltern dem Baby Jesus alles gegeben hatten, nunmehr auch wir ihm unsere Liebe geben und dafür unsere Sinne einsetzen sollten: Sehen, wo wir gebraucht werden, Zuhören, wo Menschen in Not rufen; Fühlen, mit den Füßen hinlaufen und mit den Händen tatkräftig anpacken. Dabei wurde auch der nunmehr als unpassend erkannte Adventskranz abgeräumt. Die Kinder durften die Symbole der letzten 4 Wochen mitnehmen.

Bettina Seipel verlas nach der Eucharistie zunächst eine Meditation: „Nur was klein ist und zerbrechlich, was aufruft zur Zärtlichkeit, Behutsamkeit und Heilung wurde uns anvertraut(…). Mag sein, dass Gott, Ewiger, Allmächtiger, auch deswegen Kind geworden ist: damit er sich uns anvertrauen kann.“

Unter großem Applaus der Gläubigen übergab sie Pfarrvikar Kowalski als kleines Dankeschön des Familiengottesdienstteams für seine Idee zu den SINN:voll-Gottesdiensten und deren Umsetzung ein Buch. Es sei eine einmalige Reihe gewesen, an die sich die Kinder und viele Gläubige noch lange erinnern würden.

Mit der Kindersegnung, gespendet durch Pfarrvikar Kowalski und die Diakone Seibert und Höfer, fand ein gelungener Festgottesdienst seinen Abschluss.

Ein herzliches Dankeschön den Mitwirkenden des Musikvereins und allen, die zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen haben!

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