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Familiengottesdienst im Advent –

Erneut konnte Pfarrvikar Mariusz Kowalski überaus zahlreiche Gläubige zur 3. SINN:voll-Messe begrüßen. Die musikalische Gestaltung hatte der Projektchor übernommen, so dass die Gemeinde kraftvoll unterstützt schöne Adventslieder singen konnte.

Wie die letzten Male auch, forderte der Pfarrvikar am Anfang alle auf, die in der vergangenen Woche eine gute Tat getan hatten, einen Strohhalm von hinten zu holen und in die Krippe zu legen.

Thema war heute „riechen“ und so versuchte Pfarrvikar Kowalski von den versammelten Kindern am Beginn der Messe zu erfahren, was im Advent besonders gut rieche. Es kam ein breites Spektrum an Antworten zusammen, die von Tannengrün zu Weihrauch reichten, aber an das Plätzchenbacken wurde erst zuletzt gedacht. Wie üblich ließ Kowalski die Adventskerze von einem Kind entzünden; heute, an Gaudete, war sie rosa (Erklärung:hier), ebenso wie das Messgewand. Der Pfarrvikar stellte für die Kinder schön nachvollziehbar dar, dass das Violett der Adventszeit mit dem Weiß von Weihnachten gemischt eben rosa ergebe.

Zur Einleitung der Predigt wurde über den Geruch von Weihnachten anhand einiger Dias nachgedacht. Ursprünglich der Geruch eines Stalls, der Geruch von Armut , hat er sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt zu einem fast kitschigen Gefühl, der Erwartung von Vollkommenheit, von Glück und Geborgenheit. Hierbei darf aber das eigentliche Wesen von Weihnachten nicht aus den Augen verloren werden.

Bei seinem anschließenden Gespräch mit den Kindern erzählte der Pfarrvikar von den Heiligen, die der Legende nach Blumenduft ausstrahlten (Pater Pio und Theresia von Lisieux). Er arbeitete heraus, dass man damit das Gutsein dieser Heiligen habe riechen können. Genauso wie auch wir andere Menschen „gut riechen“ könnten, wenn sie nett und hilfsbereit seien, kurz, gute Taten vollbrächten. Danach sollten auch wir streben. Mit dieser Aufgabe entließ der Pfarrvikar die Kinder in die nächste Woche, denn noch – so hatte er festgestellt – ist einiges Stroh erforderlich, wenn das Christkind bequem in der Krippe liegen solle.

Nach den Fürbitten legten die Kinder Weihrauch auf eine Schale; so wie der Weihrauch zum Himmel steigt, sollten auch die Bitten zu Gott gelangen.

Zum Abschluss der Eucharistie verlas Dirk Noß eine kurze Meditation. „(…) ich wünsche dir ein liebendes Herz, von dem du dich leiten lässt, damit überall, wo du bist, der Friede einzieht“.

 Zur Erinnerung an diese Messe wurde ein Räucherstäbchen an den Adventskranz gehängt und die Messdiener verteilten an den Ausgängen Räucherstäbchen mit einem Spruch an die Besucher.

 Wir danken herzlich allen, die zum Gelingen der Messe beigetragen haben!

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