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Trotz der zugkräftigen Parallelveranstaltung „Siloam“ in Elsenfeld konnte Pfarrvikar Kowalski auch zur 4. SINN:voll-Messe eine stattliche Anzahl von Gläubigen begrüßen.

Thema der Messe war – passend zum Evangelium (Lk 1, 39 ff) - „tasten, fühlen, Gott wahrnehmen“. Der Pfarrvikar begrüßte zunächst die Kinder und ließ die 4. Adventskerze von David und Tim am Friedenslicht von Bethlehem anzünden, das letzten Sonntag im Jugendhaus St. Kilian verteilt worden war. Anschließend befragte er alle, ob sie in der letzten Woche eine gute Tat getan hatten. Als dies eifrig bejaht wurde, forderte er auf, einen Strohhalm zu holen und in die Krippe zu legen. Nachdem dies unter reger Beteiligung der Gottesdienstbesucher geschehen war, stellte Pfarrvikar Kowalski ein Lämmchen vor, das als Symbol des heutigen Tages an den Adventskranz gehängt werden sollte. Die Kinder erkannten sofort, dass es deshalb gewählt worden war, weil es so weich und kuschlig ist. Theresa hing ein großes Papier-Watte-Lamm an den Adventskranz.

Zu Beginn der Predigt wurde das Lied „Das geht mir unter die Haut“ von Tim Bendzko gespielt. Nach einem holprigen Start ( die CD war probehalber vor der Messe angespielt worden und begann an dieser Stelle, also mitten im Satz) sprachen der Text und die unterlegten Bilder für sich. „Ich habe es erst nicht geglaubt, dass ich hier nicht alleine bin. Das geht mir unter die Haut, dass wir verbunden sind“

Pfarrvikar Kowalski versammelte anschließend wieder die Kinder vor dem Altar und fragte sie, woran sie merkten, dass ihre Eltern sie liebhätten. Dass dem so ist, daran hatten die Kinder keinen Zweifel: „Weil die Mama mein Zimmer aufräumt“ „Weil sie das gesagt hat“ „Weil sie für mich sorgt“. Von dort leitete er zu der Feststellung über, dass auch Gott uns liebhabe. Die Kinder stimmten ihm zu; dies sähe man bereits daran, dass er die Welt und uns Menschen geschaffen habe. Es erwies sich, dass die Kinder auch genau wussten, wie sich zwei Menschen verhalten, die einander liebhaben: „sie küssen sich“ – „sie halten sich an den Händen“. Der Pfarrvikar wies darauf hin, dass es wichtig sei, anderen Menschen auch zu zeigen, dass man sie liebhabe. Nicht nur mit Geschenken, sondern mit einer Umarmung oder – wenn dies ungeeignet sei – mit einem Händedruck. Dieser sei auch geeignet, um den ersten Schritt zu einer Versöhnung nach einem Streit zu gehen. So zeigten wir nicht nur, dass wir den anderen lieb hätten, sondern auch Gott. Er gab  mehreren Kindern die Hand und fragte sie, was sie jetzt fühlten. „Dass Ihre Hand kalt ist – dass Ihre Hand groß ist“ waren sicher wahrheitsgemäße Antworten. Als Hausaufgabe bis zur nächsten SINN:voll-Messe an Heiligabend nahmen die Gläubigen mit heim, mindestens einmal einen anderen Menschen zu umarmen und zu sagen, dass man ihn liebhabe.

Nach jeder Fürbitte hängten die Kinder ein kleines Lämmchen an das große Lamm am Adventskranz, so dass sich ein Mobile bildete.

Angelika Hennrich verlas eine Meditation nach der Eucharistie „Gott, manchmal genügt ein Augenblick und wir spüren deine Hand.(…)  Gott, manchmal genügt ein Augenblick und wir wissen, dass wir für das Leben geschaffen sind“.

Die musikalische Begleitung hatte der Chor „WeiberGschrey“ unter Leitung von Andrea Hermes-Neumann übernommen und sang fantastische Adventslieder. Großen Eindruck machte besonders das von zwei Stellen aus gesungene „Wie schön leuchtet der Morgenstern“.

Die Messdiener teilten den Gottesdienstbesuchern zur Erinnerung an diese Messe und ihre Hausaufgabe ein kleines symbolisiertes Lämmchen aus; Anlass für den Pfarrvikar, sich bei allen zu bedanken, welche die Geschenke für die letzten 4 Wochen gebastelt hatten: Bea Laskowski-Buder, Angelika Hennrich, Stefanie Noß, Bettina Seipel, Michael und Luise Volmer.

Der anschließende Glühweinausschank ergab ca € 270,- Reingewinn für die Ausstattung des Messdienerraums im Pia Fidelis.Vergelt's Gott!

Ein ganz herzliches Dankeschön allen, die zum Gelingen der Messe beigetragen haben und besonders allen für die guten Taten, die es dem Christkind ermöglichen, an Heiligabend weich in der Krippe zu liegen.

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