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Hochamt mit vielen Gästen

Mit großem Einzug (16 Messsdiener) und unter feierlichem Orgelspiel begann die Festmesse zum 50sten Jahrestag der Weihe unserer neuen Pfarrkirche St.Peter und Paul. Stadtpfarrer Manfred Jarosch begrüßte als Zelebranten und Festprediger Herrn Domdekan Prälat Günter Putz, neben ihm als Konzelebranten Pfarrer Hubert Grütz, Pfarrer Ernst Haas sowie Pfarrer i.R. Friedbert Simon und freute sich auch über das Kommen von auch Herrn Pfarrer Stefan Meyer sowie der Schwestern Bergit Rohe und  Isolde Röll. Musikalisch in beeindruckender Weise gestaltet wurde das Hochamt von einem hierfür gebildeten Chor unter der Leitung von Markus Heinrich.

Liebe ist die Sprache der Christen

Prälat Putz stellte den Gedanken der Liebe in den Mittelpunkt seiner Predigt. Die Liebe der Urchristen sei es gewesen, welche die Heiden damals in Erstaunen versetzt habe. So sei es auch Aufgabe unserer Gemeinde, Zeichen der Liebe und Verbundenheit zu setzen. Denn schließlich seien alle Menschen Gottes Geschöpfe und als solche Geschwister. Diese Verbundenheit habe er zum Beispiel beim Messdiener-Interview gespürt, ebenso als ihm Dekan Albin Krämer die eigenen Kindheitserinnerungen an die Einweihung von St. Peter und Paul (er war damals als Erstkommunionkind dabei)  geschildert habe.

Kirche ist mehr als ein Gebäude

In den Fürbitten gedachte die Gemeinde den Spendern und Förderern des Neubaus, den Menschen, die in ihm Sakramente empfangen haben, aber auch den Verstorbenen. Pfarrer Stefan Meyer von der evangelisch-lutherischen Gemeinde erbat zunehmendes ökumenisches Verständnis und gemeinsames Handeln aller christlichen Konfessionen. Eine nur kurze Fürbitte zwar, aber ein schönes Zeichen der Verbundenheit unserer beiden Gemeinden.

Vertreter der Gemeinde brachten symbolisch Gaben zum Altar: Willi Reichert, der noch beim Bau der Kirche mitgewirkt hatte, brachte einen Stein, Angelika Hennrich und Malik verlasen jeweils Texte zu den Symbolen. Der Stein wies nicht nur auf den Bau der Kirche hin, sondern stand für unsere Welt mit allem Positiven und Negativen, das wir in der Messe vor Gott tragen. Monika Rösel brachte einen Schlüssel und erinnerte damit an die vielen Helfer, die  täglich die Kirche öffnen und schließen. Beate Bachmann verwies mit einem Symbol auf das Pfarrheim: Gemeindeleben ist mehr als nur ein Kirchenbau. Das Orgelmodell von Rita Reichert betonte den Stellenwert der Musik in der Liturgie. Sophie brachte eine Kerze und symbolisierte damit nicht nur Christus als Licht der Welt, sondern rief auch die vielen Kommunionkinder in Erinnerung. Brot und Wein brachten die Kommunionhelfer Dagmar Schönig und Hartmut Ackermann. Letzterer war kurzfristig für den erkrankten Lothar Braunwarth eingesprungen.

Nach der Kommunion verlas Bettina Seipel eine Meditation von Lothar Zenetti: „Wo man andere liebt, ist der Ort der Gemeinde, die sich nach Christus nennt."

Dank und Einladung

Harald Müller als Vorsitzender des Pfarrgemeinderates dankte Herrn Prälat Putz für sein Kommen und die eindringliche Predigt. Er lud alle Gottesdienstbesucher zur anschließenden Feier in das Pia Fidelis ein. Dort hatten eifrige Helfer mit großem Aufwand den Saal geschmückt und ein (von ehrenamtlichen Helfern einschließlich einiger Ministrantinnen hergestelltes)  kaltes Buffet aufgebaut, das wirklich beeindruckend war. Außerdem lockten Freibier und zwei Zugaben der Chorgemeinschaft. 19 Messdiener boten Getränke und Essen an.

Gute Gespräche und alles für einen guten Zweck

Eine Dia- und Filmshow aus 50 Jahren Kirchenneubau regte zum Austausch so mancher Jugenderinnerungen an. Einen weiteren Höhepunkt der Feier bildete die Versteigerung zweier Eintrittskarten für das nahende Kabarett Event von Urban Priol und Rolf Miller sowie einer Flasche besonderen Rotweins. Ein Grußwort des 1. Bürgermeisters Dietmar Fieger wurde verlesen, da er sich im Urlaub befand. Er bedauerte sehr, dass er an der Feier nicht teilnehmen konnte.

Ausblick

Müller stellte auch die Patroziniumswette für den 29. Juni vor: Der PGR wettet gegen Pfarrvikar Kowalski, dass mindestens 29 Besucher aus verschiedenen Pfareien in die Kirche kommen werden. Wetteinsatz des Herrn Pfarrvikars: Wenn er verliert, wird er die 3. PGR Vorsitzende Angelika Hennrich auf seinem Motorrad durch die Stadt fahren. (also bitte, alle kommen und Freunde und Verwandte mitbringen!). Ein Besuch der Messe am 29.6. lohnt sich aber auch bereits wegen des Festpredigers, Pater Stephan Kessler, SJ, Regens von St. Georgen, Ffm.

Vergelt’s Gott

Ein herzlicher Dank geht an Prälat Putz für sein Kommen, ebenso an Pfarrer Hubert Grütz und Pfarrer Ernst Haas, nicht zu vergessen Pfr. iR Simon und Pfarrer Stefan Meyer. Ferner ein aufrichtiges Vergelt's Gott allen Beteiligten, Mitwirkenden und Helfern bei Gottesdienst und Feier, den Ministranten - sowohl im Gottesdienst als auch als stets freundliche und hilfsbereite Helfer bei der Bewirtung -, den Chören Sängervereinigung Mömlingen und Gesangverein Obernburg um ihren Dirigenten und Organisten Markus Heinrich, dem Liturgieausschuss, den Stiftern und Ersteigerern der Preise, den „Caterern“ für die Vorbereitung des Buffets und Dirk Noß für die Technik.

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Grußwort des Bürgermeisters (pdf, 112 KB)
Grußwort des Bürgermeisters

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