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Das Licht der Taufe als Schatz entdecken –

Die Kommunionkinder der 3 Pfarreien waren mit ihren Angehörigen zu einem eigenen Rorate-Gottesdienst in ihrer jeweiligen Gemeinde eingeladen. Dabei sollten die Texte und Handlungen verständlich und kindgemäß umgesetzt und eine besondere Atmosphäre geschaffen werden. Dies ist in einer kleinen, überschaubaren Gruppe sicher leichter möglich und vielleicht wird ein solches Erlebnis von den Kindern auch intensiver empfunden. So trafen sich auch die Mömlinger Kommunionkinder mit ihren Angehörigen am 21.12. um 6.30 Uhr zum Gottesdienst.

Diakon Thomas Seibert und Pastoralassistent Martin Kämpf empfingen die Kinder am Eingang und führten sie in die dunkle Kirche. Nach einer kurzen Geschichte, in der ein kleines Licht die düstere Finsternis vertreibt, weil es sich selbst freut, Licht zu sein, wurde der Adventskranz angezündet. Die Lichter am Adventskranz sagen uns: die dunkle Zeit ist bald vorbei, denn bald ist Weihnachten.

Der Diakon erinnerte die Kinder daran, dass bei ihrer Taufe auch ein Licht angezündet wurde. Damals seien sie Christen und damit Freunde Jesu geworden. Seitdem brenne ein Licht in ihnen, das niemals wieder ausgehen wird, denn Gott selbst habe es angezündet. An Weihnachten denken wir daran, dass Jesus, das Licht der Welt, zu uns gekommen ist und wir uns deshalb nie mehr fürchten müssen.

Im Mittelpunkt des Lukas-Evangeliums stand Maria. Es wurde von PA Kämpf vorgetragen und  2 Kommunionkinder durften als Ministranten mit ihren Kerzen assistieren. Maria hat sich ganz auf Gott verlassen und ihm vertraut. Deshalb hat ihr Gott auch einen ganz wichtigen Schatz, nämlich Jesus anvertraut. Und so erfuhren die Kinder vom Besuch der Maria bei ihrer schwangeren Cousine Elisabeth und wie das Kind von Elisabeth in ihrem Bauch vor Freude strampelte, weil Maria mit Jesus auch schwanger war.

Der Diakon stellte die Frage: „Wie war das wohl für Maria, als sie merkte, was für einen kostbaren Schatz sie in sich trug?“ Ein Jesuskind als Holzfigur ging durch die Reihe der Kinder. Jeder durfte es in der Hand halten und spüren, was das für ein wertvoller Schatz ist. Dann wurde die Figur am Altar abgelegt, neben dem Evangelienbuch. Nach den Fürbitten durften die Kinder Lichter anzünden und  zum Jesuskind bringen, um dann gemeinsam das „Vater unser“ zu beten.

Dass die Kinder immer an das Licht ihrer Taufe denken, dass es sie selber hell und froh mache und damit für andere ein gutes und leuchtendes Beispiel sein möge, das wünschte der Pastoralassistent, als er den Segen Gottes erbat. Mit dem Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“ verließen die Kinder die Kirche, um im Pfarrsaal gemeinsam das Frühstück einzunehmen, das fleißige Hände vorgerichtet hatten.  

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