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"Es naht ein Licht" –

In der Corpus-Domini-Kirche ließen sich etwa 500 Besucher mit adventlichen Weisen und Gedanken in die Vorweihnachtszeit einstimmen. „Es naht ein Licht“, dieses Motto setzten die Kinder des Schulchores wörtlich um, als sie stimmungsvoll mit brennenden Kerzen die dunkle Kirche betraten und unter Leitung von Frau Felicia Hoffmann mit ihren glockenhellen Stimmen das Konzert eröffneten. Der PGR-Vorsitzende Werner Schmitt sagte in seiner Begrüßung: „Lichter machen uns deutlich, wonach wir uns sehnen. Ihr Kinder seid ein Hoffnungsschimmer in der Dunkelheit. Finsternis hat etwas Bedrohliches. Wer im Dunkeln tappt, verliert Orientierung und Sicherheit. Jesus Christus sagt von sich: Ich bin das Licht der Welt. Ein zweiter Impuls ist die Musik. Sie lädt uns ein, die eigene Lebensmelodie zum Klingen zu bringen.“

Die mitwirkenden Vereine und Gruppen berührten auf je eigene Weise die Herzen der Zuhörer. Der Gesangverein „Frohsinn“ trug als Männerchor unter der Leitung von Bernhard Burkard professionell 4 Lieder vor. Solisten waren Harald Ritter und Günter Wenzel. Das Lied „Winterwunderland“ begleitete der Dirigent mit der Gitarre selbst. Mit flotten Weisen und klaren Tönen bereicherte das Lilly G. Tanzorchester unter der Leitung von Stephan Gerner das Konzert. Eva Reis und Stephan Gerner begleiteten die Musiker mit ihrem einfühlsamen harmonischen Gesang, Solist an der Posaune war Christopher Jany. Alpenländische Gänsehaut-Stimmung verbreiteten nicht nur die Alphornbläser unter der Leitung von Ralf Berninger, sondern auch der virtuose Werner Schadt mit seiner steirischen Harmonika, sowie das Zupforchester, das sich unter der Leitung von Sabine Geis wieder in Hochform präsentierte. Markus Heinrich, der das Programm zusammen mit den Musikverantwortlichen erstellte hatte, trat als souveräner Organist in verschiedenen Kombinationen auf: mit Lars Berninger als Solist am Alphorn, mit Lisa Berninger und der Querflöte, mit allen Alphornbläsern, sowie dem Tanzorchester. Es war einfach ein Genuss, den einzelnen Beiträgen zuzuhören.

Diakon Thomas Seibert brachte in seiner Meditation die Sehnsucht nach Frieden und Geborgenheit zum Ausdruck. In seiner „Anekdote mit der Maus“  machte er deutlich, dass Gott immer wieder die Tür für uns Menschen öffnet. Auch wir sollen die Tür unseres Herzens öffnen.

Bevor das gemeinsame Schlusslied gesungen wurde, dankte der Diakon im Namen der Pfarrei allen Beteiligten für ihre Bereitschaft und Mitarbeit. Das Publikum bedankte sich mit viel Applaus.

Nach dem Konzert traf man sich vor der Kirche zu guten Gesprächen bei heißen Getränken.

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