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Geistliche Chormusik zum Thema Glaube - Hoffnung - Liebe –

Ein besonderes Geschenk  machte der Konzertchor „ex Anima“ unter der Leitung von Martin Hock seinen Zuhörern in der Mömlinger Corpus-Domini-Kirche. Der Chor wurde vor 6 Jahren auf Initiative des Chorleiters Martin Hock und des Organisten Alexander Scheid gegründet. Die Sängerinnen und Sänger kommen aus Aschaffenburg, Glattbach, Hösbach, Karlstein, Mömbris-Königshofen und Oberbessenbach und haben sich der Pflege der klassischen geistlichen Chormusik verschrieben. Mit einer Benefizkonzertreihe  brachten sie ihrem eigenen Chorleiter ein Ständchen zum 50. Geburtstag. Dabei den Zuhörern Freude zu schenken und Gutes zu tun, das ist ihnen bei ihrem Auftritt gelungen. Dass dies auch ein Glaubensbekenntnis besonderer Art war, spürten auch die Zuhörer.

Robert Faust vom Team Tansania begrüßte Chor und Zuhörer. Er gratulierte dem Chorleiter Hock nachträglich zu seinem 50. Geburtstag und übergab ein Geschenk aus dem Eine-Welt-Laden. Glaube, Hoffnung und Liebe waren die Themen der Liedvorträge.

Glaube

Den Glauben stellte Hock als großes Geheimnis, das wir erfahren haben,  an den Anfang des 1. Teils. „Ich will euch erzählen, was er dir Gutes getan hat.“ „Siehe das Kreuz und siehe den Stern, Gott ist uns nicht fern“ und „Am Ende steht das Glaubensbekenntnis“. Diese Botschaften erklangen in den Liedern „O magnum mysterium“ (O großes Geheimnis - das göttliche Kind zwischen Ochs und Esel) von Frank Herzog, „Jubilate Deo“ (Jubelt dem Herrn) von Lázló Halmos, „See the cross“ (Ich sehe das Kreuz) und „An sein Reich“ von Gregor Linßen.

Hoffnung

Vom Glauben zur Hoffnung ist kein weiter Weg. Was erhoffen wir? Eine bessere Welt? „Ihr Menschen und Tiere preist und lobt den Herrn, der Großes getan hat.“ Lassen wir uns inspirieren, von der Geschichte des Volkes Israel, dem Gott in seiner Flucht aus Ägypten beigestanden und selbst die Streitmacht des Pharao vernichtet hat. Hoffnung auch in unserem Glauben, wenn wir als Sklaven und Geringe das „Panis angelicus“, das Brot der Engel verspeisen dürfen. „Durch deine Wege führe uns zum Licht“, so die Botschaften aus den Liedern „Alle Dinge dieser Welt“ von John Rutter, „Im Lande der Knechtschaft von Józef Swider, „Panis angelicus“ (Das Brot der Engel) von Christopher Tambling und „Preist den Herrn“ von Berthold Hummel.

Liebe

Mit dem Wort des Hl. Apostels Paulus „Am Ende bleiben Glaube, Hoffnung und Liebe. Das größte aber ist die Liebe“ leitete Hock den 3. Teil des Konzerts ein. „Wir preisen dich, denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst“. Das ist göttliche Liebe, die unerschöpflich ist. Die Schläge der Geiselung, aber auch das Miserere nobis, das „Erbarme dich unser“ klingen nach in den Liedern „Adoramus te“ (Wir beten dich an) von Robert T. Townsend und „Ubi caritas“ (Wo die Güte und die Liebe wohnt, da wohnt Gott) von Ola Gjeilo. „The Lord bless“ (Der Herr segne und behüte dich) ist ein „göttliches Liebeslied“ an uns, so der Chorleiter. Auch das Lied „Keinen Tag soll es geben“ von der Kölner Gruppe „Ruhama“ ist ein geistliches Liebeslied, das alles zusammenfasst: Keinen Tag soll es geben, wo du sagen musst: Niemand ist da, der dir die Hände reicht, mit dir geht, mit Kraft erfüllt, mit Geist beseelt, der mir das Leben – die Liebe schenkt. Gott halte uns den Verstand wach, die Hoffnung groß und stärke unsere Liebe.

Freude am Glauben verbreitet und andere beschenkt

Robert Faust sagte dem Chor Dank im Namen des Team Tansania: „Es war ein tolles Geschenk, das ihr dem Dirigenten und uns gemacht habt.“ Nach der geforderten Zugabe bedankten sich die Zuhörer für die hervorragenden gesanglichen Darbietungen mit stehendem Applaus bei Chor und Dirigenten. Es war eine Freude, die man gerne mit einem etwas  größeren Publikum geteilt hätte. Dass die Einnahmen des Konzerts je zur Hälfte an das Team Tansania (für ihre Projekte in Tansania) und an die „Brücke e.V. Aschaffenburg“ (Verein zur Resozialisierung Straffälliger) gehen, erweitert noch den Kreis der Beschenkten.

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