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"Ihr gebt der Kirche in Mömlingen ein Gesicht" –

 Zu einem Dankeschön-Abend hatte die Pfarrei ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter  eingeladen. Diakon Thomas Seibert lud bei einem Wortgottesdienst im Pfarrsaal die Vertreter der anwesenden pfarrlichen Gruppen ein, ein Licht zu entzünden und es um die Osterkerze zu platzieren. „Es ergibt viel Licht in der Gemeinde, wenn viele mitarbeiten und sich Jesus anschließen.  Wir müssen in zwei Richtungen denken: wir kommen von zuhause, um das Wort Gottes zu hören. Gott ist in unsere Mitte getreten und erhellt unsere Arbeit in seinem Licht“, so der Diakon. Das Wort aus Jesaia in der Lesung „Das Volk, das im Dunkeln lebt, sieht ein helles Licht“ setzte er in Bezug zu den Planungen der Diözese zur Pastoral der Zukunft, von der er nicht wisse, ob dies ein guter oder kein guter Weg ist. Wichtig sei aber: im Raum der bisherigen Pfarreien muss es Menschen geben, die der Kirche „ein Gesicht“ geben. „Solange es euch gibt, hat die Kirche in Mömlingen ein gutes Gesicht“, rief er den anwesenden Mitarbeitern zu.

Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Werner Schmitt machte mit der Geschichte von den 5 blinden Weisen, die herausfinden sollten, was ein Elefant ist, deutlich: auch wenn jeder nur einen einzelnen Körperteil ertastet hatte und seinem König darüber berichten konnte, konnte sich der König doch ein Gesamtbild des Elefanten machen.  

„Die Geschichte soll uns zeigen, dass wir nur dann gut sind, wenn wir möglichst viele verschiedene Aspekte und Meinungen zu einem Ganzen zusammenführen. Ich sehe dies als Problem in unserer heutigen Gesellschaft, nicht nur in der Kirche sondern überhaupt, dass zu viele Einzelinteressen, zu viele Egoismen da sind, die nicht dazu beitragen, dass das Ganze, das Größere in den Blick genommen wird. Der andere Aspekt der Geschichte macht uns deutlich, dass jeder nach seinen Fähigkeiten und Talenten, nach seinen Lebenserfahrungen das einbringt, was er gut kann. Das macht unser Zusammenleben reich und schön, aber manchmal auch anstrengend. Nur wenn viele auf unterschiedlichsten Ebenen mitarbeiten, kann das Ganze gut gelingen. Dafür sind Sie, seid ihr heute der Beweis“.

Zusammen mit Pfarrer Manfred Jarosch nahm er die Ehrungen für langjährige Mitarbeiter vor. Eine Urkunde erhielten Marianne Giegerich für 30 Jahre Singen bei den Kantoren und  Thorsten Kolbert für 30 Jahre Mitarbeit in der Bücherei. Verabschiedet wurde Anna Vogel nach 36 Jahren Krankenhausbesuchsdienst, Anni Reith nach 19 Jahren Altenheimbesuchsdienst, Erika Bräutigam nach 13 Jahren Kirchenreinigung, Patrizia Markert nach 8 Jahre als Lektorin, Martina Odenwald und Rita Rothermich nach 5 Jahren Seniorenarbeit.

Bei einem gemeinsamen Essen, Bildern aus dem Pfarreileben 2016 und guten Tischgesprächen wurde die Gemeinschaft gestärkt.

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