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Dem Anruf Gottes gefolgt –

Aus Anlass des 10jährigen Dienstes als Diakon hatte Martin Höfer zu einer Dankandacht in die St. Martinskirche in Mömlingen eingeladen. Gläubige aller 3 Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft (PG „Lumen Christi“) waren gekommen, um gemeinsam mit ihm dieses Ereignis zu feiern. In den Texten der Andacht spiegelten sich Stationen seines Weges, Erfahrung von Lernzeiten, Glücksphasen, aber auch „Achterbahn-Situationen“ und Vertrauen wider: Der Psalm „Der Herr ist mein Hirte“, der meditative Gesang mit Gitarre und Flöte „Du lässt uns nicht ins Leere laufen, Du verlässt uns nicht“ oder „Wir stehen unter Gottes Schutz“.

Den Text aus Deuteronomium  „Du sollst den Herrn deinen Gott lieben“ stellte er in den Mittelpunkt seiner kurzen Ansprache. Auch im Beruf heißt es: Sage es kurz und einfach. Dieser Text ist eine kurze und froh machende Botschaft. „Höre auf das, was ich dir sagen werde“. Ja Gott will, dass wir ihm zuhören, was uns heute zugebenerweise, angesichts von WhatsApp und E-Mails als einseitige Infos schwerfällt. Dabei ist es so wichtig, dass wir zuhören können und uns selbst jemand zuhört. Gott spricht uns an: „Höre!“ Doch er spricht jeden anders an, jeder hat seinen eigenen Anruf. Wir selbst entscheiden, was wir daraus machen. 

Nach der Andacht trafen sich Gäste und Freunde zu einem Stehempfang im Saal des Pfarrzentrums. Der Vorsitzende des PG-Teams Werner Schmitt sagte, es ist nicht selbstverständlich, dass heute jemand neben seinem Beruf und seiner Familie noch weitere Stunden „im Dienste des Herrn“ unterwegs ist. Dies zeugt von einer Einstellung, die deutlich macht, dass das Evangelium ihn gepackt hat. Sein Namenspatron, der Hl. Martin ist durch das „Teilen“ einer der bekanntesten Heiligen, auch in unserer säkularen Welt. Teilen kann auch ein Prädikat für das Diakonat sein: Teilen seiner Zeit, Mitteilen seines Glaubens und damit das Weitertragen des Evangeliums.

Angesprochen auf seine modernste Technik beim Gottesdienst, wie die Predigt auf dem Tablet, wünschte er ihm, dass ihm nie der Akku leer wird und er auch die seelische Batterie im Gottesdienst immer wieder aufladen könne. Er wünschte ihm für das 10jährige Diakonat alles Gute und Gottes Segen, damit die froh machende Botschaft von Jesus in der Pfarreiengemeinschaft verstanden und danach gehandelt wird.

Auch Pfarrer Manfred Jarosch freute sich als leitender Pfarrer der PG, dass Diakon Höfer durch einen Zufall wieder in der PG „Lumen Christi“ tätig ist. Er sagte Dank und sprach die Hoffnung auf weitere 10 Jahre fruchtbare Zusammenarbeit aus. 

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