logo st benedikt
Wo Worte nicht ausreichen, greifen wir zur Musik –

Die Pfarrei Mömlingen hatte zum 1. Dreikönigskonzert in die Corpus-Domini-Kirche eingeladen. Das Programm  hatte Markus Heinrich zusammengestellt.

Die Einstimmung machten die Sopranistin Christine Kuttelwascher-Lieb mit Tenor und Organist Markus Heinrich gemeinsam mit dem „Weihnachtswiegenlied“ von John Rutter.  

Pfarrer Manfred Jarosch begrüßte die Gäste und auch die Mitwirkenden, „die ihr Talent dazu nutzen, uns den Abend zu verschönern“. Er freue sich mit den Zuhörern auf ein musikalisch abwechslungsreiches Konzert und dankte den Verantwortlichen, die in relativ kurzer Zeit das Programm zusammen gestellt hatten.

Mit den Liedern „Herr Gott, du bist unsere Zuflucht“ von E. Parlow, „Hebe deine Augen auf“ von F. M.Bartholdy und „Ich bete an die Macht der Liebe“ von D. Bortniansky brachte der Gesangverein „Frohsinn“ unter der Leitung von Bernhard Burkhard geistliche Chormusik sympathisch zu Gehör.

Manuel Bergold an der Trompete und Organist Markus Heinrich zeigten mit dem Stück „La Réjouissance“  ihre Professionalität und dass sie nicht zum ersten Mal miteinander musizieren.

Brigitte Götz, die in Mömlingen wohnende Schlagersängerin zeigte mit ihren Liedern „Stern über Bethlehem“, „Weil Weihnachten ist“ und „Du bist das Licht“, dass in ihren Texten jede Menge christliche Glaubensbotschaften enthalten sind (… gib uns die Kraft, die nie vergeht…., … ein Tag voller Glauben und Hoffnung …., …. ein Wunder wird wahr…, …. tröste uns in der größten Not ….,  … lass uns nicht allein ….).

Mit dem Orgelstück „Nun danket alle Gott“ von V. Fox leitete Markus Heinrich über auf einen spirituellen Impuls von Diakon Thomas Seibert. „Wenn Worte nicht mehr ausreichen, um Gefühle ausdrücken zu können, greifen wir zur Musik, auch in der Liturgie“. Dies bestätigte er auch mit einer Aussage von Papst Benedikt. „Da fielen Sie nieder und huldigten ihm“, dieser Text aus dem Matthäus-Evangelium von der Anbetung der Könige könne uns sagen: Bringen wir ihm unsere Musik als Gabe. Sie kann unsere Sprachlosigkeit lösen. „Folgen wir dem Stern“, so die Botschaft des Diakons.

Beim Stück „O holy night“ von A. Adams, zeigten Sopranistin, Tenor und Organist, dass sie gut aufeinander „eingespielt“ sind , bevor der Gesangverein „Frohsinn“ mit seinem 2. Auftritt den „Andachtsjodler“ (von K. Etti/J. Arcadelt) und das „Ave Glöcklein“ ( Satz M. Bühler), zum Besten gaben, wobei Günther Wenzel als Solist auftrat.

Nach dem „Largo“ für Trompete und Orgel von A. Dvórak  sang Brigitte Götz mit ihrer großartigen Stimme Weihnachtslieder aus dem Schlagerbereich. „Schwefelhölzer“, der „Trommelbub“ und „Weißer Winterwald“ waren ansprechende Lieder, die auch in einer Kirche durchaus gesungen werden können.

Ein besonderes Highlight war sicher auch der “Dreikönigsmarsch“, arrangiert von Markus Heinrich selbst, den er an der Orgel mit Bravour zum besten gab. Beim „Ave Maria“ mit Orgel zeigte Frau Kuttelwascher-Lieb ihr ganzes Können. Wo fragt man sich, nimmt eine zierliche Person diese Kraft her, um einen ganzen Kirchenraum zu füllen? Eine echte Leistung!

Mit dem „Largo“ von T. Albioni zeigte Manuel Bergold an der Trompete und Organist Markus Heinrich wieder ihr gekonntes Zusammenspiel, bevor der Organist mit „Toccata‘“ von Eugéne Gigout einen wahrhaft virtuosen Schlusspunkt setzte.

In seinem Schlusswort dankte Pfarrer Jarosch allen Mitwirkenden. Sie hätten eine Tür zu Gott geöffnet, der als kleiner Knabe erschienen ist. Der lang anhaltende Applaus beim Vorstellen der Mitwirkenden zeigte, dass das Konzert den Zuhörern gut gefallen hat. Alle Interpreten waren wirklich hervorragend.  (Beim Zwischenapplaus nach den Liedern waren viele Zuhörer verunsichert, da bei bisherigen Konzerten mit dem Applaus bis zum Ende abgewartet wurde).Pfarrer Jarosch bedankte sich auch bei den Besuchern, dass die Umstellung vom Adventskonzert auf das Dreikönigskonzert gut angenommen wurde und wünschte allen noch eine gesegnete Weihnachtszeit, um sich aufzumachen auf den Weg der Hoffnung und dem Licht aus der Krippe zu folgen.

Mit dem gemeinsamen Schlußlied "Nun freut euch, ihr Christen" endete das Dreikönigskonzert.

zu den Bildern

­