logo st benedikt
Ministrantentreffen und Messe in München –

Am Freitag ging es endlich los: 5 Ministranten aus unserer Pfarrei wurden nach Würzburg gefahren, um dort mit 45 anderen Minis aus dem Bistum in München das erste Minitreffen und letzte Patrona Bavariae zu feiern. In den letzten 6 Jahren wurden diese Messen in allen Bistümer gehalten und jetzt wurde in München gefeiert, dass die Gottesmutter seit 100 Jahren Schutzherrin Bayerns ist. Am Abend kamen wir nach einer vierstündigen Fahrt in München an.

Dort übernachteten wir im Pfarrheim der Gemeinde „St. Elisabeth“. Das war frisch renoviert, deshalb mussten wir innen die Schuhe ausziehen. Gleich nach unserer Ankunft gab es in der Jugendkirche nebenan eine Andacht, in der es um Maria ging. Da waren nicht nur wir, sondern alle Minis aus den 7 bayrischen Diözesen. Begleitet wurde die Andacht von einer Tanzgruppe, einer Solotänzerin und einer Feuerschau. Im Anschluss wurde uns ein Pilgerschal ausgeteilt, mit dem wir öffentliche Verkehrsmittel benutzen durften und ein Rucksack. Danach gab es bis 24.00 Uhr Abendessen und verschiedene Workshops. Es gab zum Beispiel Schlüsselanhänger zu machen mit Mariamotiv oder Graffiti auf ein Blatt Papier sprayen – nicht nur mit Mariamotiven. Und es gab Kurzfilme und eine Disko. Um Mitternacht schloss es mit einer Abendandacht: 3 Lieder und zwischendurch Texte, bzw poetry slam.

Am nächsten Tag mussten wir schon um 7.30 Uhr aufstehen. Da das Gemeindehaus keine Dusche hatte, konnte man in einer Gartendusche duschen - oder eben nicht. Danach mussten wir ins Ordinariat und legten unsere Minigewänder dort ab. Dann gingen wir zu dem Ministrantentreffen auf dem Odeonsplatz. Dieses wurde von den Pfadfindern organisiert. Sie boten verschiedene Aktionen an, zB konnte man eine abgewandelte Art von „Escape Room“ spielen. Es gab ein Zelt über Inklusion mit interessanten Infos. Kolping bot auch was an. Und es gab Stockbrot. Danach gingen wir wieder zum Ordinariat, wo es ein kleines Mittagessen gab und wir unsere Minigewänder anzogen. So gewandet gingen wir nach St. Michael, wo es eine Einstimmung auf die folgende Messe gab.

Dann liefen wir zum Opernplatz. Da war eine große Stretchlimousine und ein Brautpaar, aber auch unser Bischof kam schließlich. Wir sangen ihm ein Geburtstagsständchen. Dann fehlte noch die Feuerwehr.Als die auch da war, liefen wir zum Marienplatz los. Aber wir waren zu schnell und mussten warten, damit die anderen Prozessionen (mit den Minis und Bischöfen und Gläubigen der anderen 6 Bistümer) auch kamen. Dabei sahen wir Horst Seehofer vorbeifahren. Wir haben alle gewunken. Er auch. Dann folgte die Messe mit ca 7000 Gläubigen, die Kardinal Marx hielt. Darüber sage ich nichts, denn Sie haben sie bestimmt alle im Fernsehen verfolgt. Es war sehr voll und viele Leute haben gesungen, der Chor war sehr gut und man brauchte ein Programmheft zum Mitsingen. Es wurde Wasser an Ständen verteilt, damit niemand dehydrierte. Ich glaube, es war eine schöne Stimmung. Mir hat es gefallen.

Als die Messe vorbei war, hatten wir frei. Wir mussten das Abendessen selbst besorgen, wir haben uns Pizza gekauft und Eis gegessen. Gegen 20.30 Uhr waren wir wieder am Pfarrheim. Weil es nicht offen war, sind wir durch das Fenster in den Jungenschlafsaal eingestiegen. Danach sind wir schlafen gegangen oder haben Werwolf gespielt.

Am Sonntagmorgen gab es von der Pfarrei Frühstück für uns, danach sind wir nochmal in die Innenstadt gefahren und haben uns den Dom angeschaut und sind auf den St. Peterturm gestiegen. Nach dem Essen fuhren wir wieder nach Würzburg. Fast hätten wir den Bus verpasst, aber es klappte.

Das Wochenende war sehr schön, es hat alles gut geklappt und das Wetter hat mitgespielt. Ich hoffe, dass so ein Ministrantentreffen noch mal veranstaltet wird!

Luise Volmer

zu den Bildern

­