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Am 21.11.15 gestaltete das Jugoditeam mit Pfarrvikar Kowalski in der sehr gut besetzten Kirche  St. Peter und Paul, Obernburg, einen Jugendgottesdienst zur Asylproblematik.

Nach der Begrüßung durch Laura und Julia begann der Gottesdienst zunächst ganz klassisch, wenn man von den farbwechselnden Strahlern hinter dem Altar absah. Anstelle einer Predigt hielt Sally eine Ansprache. Zunächst schilderte sie mit packenden Worten, wie sie sich aus der Sicht eines Mädchens eine Flucht aus einem Kriegsgebiet vorstellte. Anschließend rief sie die Gläubigen dazu auf, im Flüchtling den Nächsten zu sehen, der unsere Hilfe verdiene und dankbar annehme. Ein gut Teil der Feindseligkeit, die Asylbewerbern in Deutschland entgegenschlage, beruhe auf Missverständnissen oder fehlendem Wissen, bzw auf Eifersucht. Sie warf die Frage auf, ob Jesus gekreuzigt worden wäre, wenn ihn seine Zeitgenossen richtig verstanden hätten.

Kilian hatte die Bilder besorgt, die während der Rede gezeigt wurden, und kümmerte sich um die Technik. Insbesondere hatte er auch alle Liedtexte abgeschrieben, damit die Besucher sie mitsingen konnten.

Das Glaubensbekenntnis war modern und aktuell formuliert.

Anstelle vorbereiteter Fürbitten forderte Franka alle Gläubigen auf, laut oder leise eine Bitte zu äußern und als Symbol ein Teelicht an der Osterkerze zu entzünden. Hier wurde sowohl für die Asylbewerber in Obernburg als auch die Angehörigen der Terroropfer von Paris gebetet.

Zum Vaterunser lud Maria alle Besucher ein, zum Altar zu kommen und dort eine Menschenkette zu bilden.

Namens des Pfarrgemeinderates bedankte sich Harald Müller am Ende der Messe bei allen Mitwirkenden. Er schilderte seine erste persönliche Begegnung mit Flüchtlingen in Obernburg. Der PGR habe auch die Initiative „Zeitgeschenke“ wieder aufgenommen, möglicherweise fänden sich darin auch Angebote für die demnächst in Obernburg zu erwartenden Asylbewerber.

Franka formulierte den Schlusssatz: „Wer nichts weiß und wer nichts kann, der zündet Flüchtlingsheime an“.

Verdienten Applaus erntete nicht nur das Jugoditeam mit Pfarrvikar Kowalski, sondern auch Schmitti & Friends, die mit mitreißenden Melodien den Gottesdienst begleitet hatten.

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