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Der Grundstein in der Corpus Domini Kirche (an der hinteren Wand neben dem Beichtstuhl) drückt aus, was wir in den Kar- und Ostertagen feiern.

Wir bedenken den Tod, die Verlassenheit, das Kreuz. Aber nicht der Tod hat das letzte Wort, sondern das Leben. Nach Karfreitag kommt Ostern. Jesus bleibt nicht im Tod, er ist auferstanden. Das Dunkel des Lebens hat nicht das letzte Wort. Auch wenn wir in dieser jetzigen Ausnahmesituation eingeschränkt sind und uns die Ungewissheit quält, wie lange wir noch aushalten müssen, dürfen wir trotz gestörtem liturgischen Jahresablauf Ostern feiern. Ostern ist dieses Jahr ganz anders. Ostern findet in unseren Herzen statt. Dabei dürfen wir gerne an Menschen denken, die uns „ans Herz gewachsen“ sind. Im Gebet sind wir untereinander – sogar weltweit – verbunden.
„Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat.“ (aus dem Evangelium der Osternacht)
Ein frohes, gesegnetes Osterfest wünscht Ihnen, Ihren Familien und Angehörigen
Pfr. Manfred Jarosch

Das neue Morgenrot erglüht…
     … und vertreibt die Dunkelheit des Todes, der einmal doch nicht das letzte Wort behält.
Das neue Morgenrot erglüht…
     … und straft jene Lügen, die sagen, „es ist, wie es ist, damit muss man sich abfinden!“
Das neue Morgenrot erglüht…
     … und weckt neue Kraft in den Herzen jener, deren Kreuz zu schwer zu werden drohte.
Das neue Morgenrot erglüht…
    … und erfüllt die Zukunft, die gestern noch dunkel erschien, mit neuer Verheißung.
Das neue Morgenrot erglüht…
    … und auf einmal ist alles anders.
DENN ER LEBT. Halleluja

Fragen wir nicht, warum uns diese Krise getroffen hat, fragen wir, wozu sie gut sein kann und was wir in ihr neu entdecken können. Wohin genau sie uns führen wird, ob sie uns auf Dauer wieder solidarischer macht, hilfsbereiter, maßvoller und bescheidener, das wissen wir nicht. Aber ich lade Sie ein, darauf zu vertrauen, dass Gott immer und überall – auch in dieser Krise - gegenwärtig ist und dass ER uns auch in diesen Zeiten der Bedrängnis nicht verlässt.

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