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Gruppe.jpegDreikönig_24.jpegSie folgten einem Stern!

Die 3 Könige, auch Sterndeuter genannt, haben bei ihren Forschungen am Sternenhimmel einen besonderen Stern ausgemacht.

Sie waren sich sicher, dass es sich um einen ganz besonderen Stern handeln muss. Deshalb begaben sie sich auf SPURENSUCHE. 

 

Weihnachten begann damit, dass die Aktivbürger den Baum in der Kirche aufstellen.

Den Jugendgottesdienst feierte die Gemeinde als Wortgottesdienst, den ein Team der KJG gemeinsam mit Pastoralreferent Benjamin Riebel vorbereitet hatte. Riebel begrüßte die Gottesdienstbesucher und freute sich besonders, dass sich auch eine Gruppe von KJG-Mitgliedern bereitgefunden hatte, den Gottesdienst musikalisch mit modernen Liedern zu umrahmen.

Wie jedes Jahr, stimmten die Musiker des MVM Mümlingtal mit weihnachtlichen Melodien auf den Christabend ein. Wegen des regnerischen Wetters diesmal in der St. Martinskirche.

23 12 24FriedeaufErdenWeihnachtsmagazinArtikel von P. Karl Kern SJ im Weihnachtsmagazin der Mediengruppe Landshuter Zeitung/Straubinger Tagblatt.

Auf Einladung des Katholischen Senioren-Forums St. Johannes der Täufer in Eisenbach kamen am 12.12. wieder über 40 Senioren und Seniorinnen in das Haus der Begegnung in Eisenbach.

Lichterglanz in Obernburg

…und auch die Ministranten von St. Peter und Paul waren wieder dabei. Dieses Jahr verkauften sie Kartoffelplätzchen mit Dipp und Glühwein bzw Kinderpunsch. Dafür mussten die Familien Noß, Zurlinden und Volmer insgesamt 40 kg Kartoffeln kochen, pellen und zu Teig verarbeiten. Es lohnte sich, sie schmeckten prima! Leider war der Samstagabend verregnet, aber am Freitag war es voll auf dem Weihnachtsmarkt. So kamen insgesamt rund € 500,00 für die Ministranten zusammen; es soll ua für die bevorstehende Ministrantenromwallfahrt verwendet werden. Ein herzliches Vergelt’s Gott allen Helfern!

St. Peter und Paul, Obernburg, hat eine der aufwendigsten und ungewöhnlichsten Krippen in der Umgebung. Sie wurde von Pfr Wilhelm Hefner geschnitzt, dem Sohn eines Schreinermeisters aus Collenberg. Von 1925 bis 1954 war er als Pfarrer in Obernburg tätig und gestaltete die Krippe, die nicht nur die übliche Geburtsszene enthält, sondern auch eine Nachbildung des herodianischen Tempels. Leider entsprechen Technik und Verkabelung nicht mehr den aktuellen Sicherheitsansprüchen. Insbesondere müssen Münzeinwurf und der Elektromotor zum Antrieb der Klangstäbe mit dem typischen Glockenläuten und dem segnenden Jesusknaben erneuert werden. Der Motor stammt aus den 30ern Jahren des letzten Jahrhunderts und droht, heiß zu laufen, wenn nicht die passende Münze eingeworfen wird.

Wie Sie sich vorstellen können, wird die Reparatur nicht billig. So wird jetzt von vielen Gruppen versucht, das erforderliche Geld zu sammeln. Auch die Kreativfrauen haben sich sehr erfolgreich bemüht: Schon seit längerem strickten sie Socken und in der Woche vor dem ersten Advent banden sie unzählige Kränze, die auf dem Freitagsmarkt verkauft wurden. Insgesamt nahmen sie damit 1050,00 € ein. Das Geld steht bereits der Kirchenverwaltung zur Verfügung; symbolisch wurden heute 1000,00 € (die 50,00€ waren Nachzügler) an den Kirchenpfleger Thomas Bachmann übergeben. Ein herzliches Dankeschön!

Am Mittwoch um 6.00 Uhr trafen sich viele Kommunionlinder mit Familien und etliche andere Besucher in der Pfarrkirche St. Peter und Paul. Diakon Grimm gestaltete mit den Kommunionkindern eine Wortgottesfeier. Thema? Nun, was wohl. Schließlich war der 6. Dezember. 

Eine Kerze für Frieden und Zuversicht“

Wohl temperiert, stimmungsvoll beleuchtet und gut gefüllt war die Corpus Domini Kirche in Mömlingen. Pfarrer Ernst Haas wünschte in seiner Begrüßung beim Adventskonzert allen Anwesenden eine gute Zeit für die vor uns liegenden Adventswochen.

Unter der Gesamtleitung von Markus Heinrich an der Orgel, am Piano und mit Tenorstimme wurde das Konzert durch die Chorgemeinschaft Mömlingen-Obernburg, dem Bläserquintett des Musikvereins, den Alphornbläsern und dem Tonkreis „Jubilate“ gestaltet. Zusätzlich bereicherte Christine Kuttelwascher-Lieb mit ihrer warmen und gefühlvollen Sopranstimme dieses besinnliche Konzert.

Familiengottesdienst zum 1. Advent mit der Puppe PELLE

Pfarrer Haas und Diakon Höfer begrüßten die Gottesdienstbesucher.

Pater Karl Kern SJ stellte sein Buch „Glaube als Zumutung – Christsein mit Markus“ im gut gefüllten Pfarrheim Pia Fidelis in Obernburg einem interessierten Publikum vor. Zuvor begrüßte ihn die GT-Vorsitzende Volmer und wies darauf hin, dass Pater kern zwar nicht mehr Kirchenrektor von St. Michael sei, aber man nicht von "Ruhestand" sprechen könne. Vielmehr lebe er wieder in der bayrischen Hauptstadt und sei engagiert als Fundraising Beauftragter für die Hochschule für Philosophie in München.

Zunächst ging er auf die Umstände ein, unter denen das Markusevangelium geschrieben wurde. Markus war der erste Evangelist und schuf daher mit seinem Werk eine neue Gattung. Es war 70 nach Chr., die Zeitzeugen starben aus und die Juden, unter denen Jesus gepredigt hatten, waren in die ganze Welt vertrieben, der Tempel zerstört, die „Jesusbewegung“ hatte Erfolg außerhalb von Israel, wurde aber auch von allen Seiten verfolgt, die blutigen Christenverfolgungen des Nero waren erst wenige Jahre vergangen. Markus war wahrscheinlich ein Begleiter des Apostels Petrus, eventuell ein Dolmetscher, und begleitete ihn ua nach Rom. Die Gläubigen fragten sich: „Ist jetzt alles zu Ende?“ Markus aber wollte aufzeigen, dass trotz allem Gott präsent war. „Er stellt sich der Herausforderung von Gottes scheinbarer Abwesenheit“. Das Christentum stellt eine Alternative zum antiken Macht- und Militärstaat da. Es war ursprünlgich eine innerjüdische Erneuerungs- und Freidensbewegung, deren Führer, Jesus, dienen und nicht herrschen wollte.

Pater Kern stellte dar, dass das Evangelium ursprünglich mit dem leeren Grab endete, ohne Auferstehungserscheinungen (die erst später angehängt wurden). Ein weiß gekleideter Jüngling sagt den Frauen:" Er geht euch voraus nach Galiliä, dort werdet ihr ihn sehen" Damit wollte Markus sagen: „Lernt von Jesus das restlose Vertrauen, gerade in der Bedrängnis- lebt sein alternatives Programm eines neuen Miteinanders!“ So sei das Markusevangelium gerade in der heutigen Zeit, in der viele glauben, die Kirche zerfalle, an Aktualität nicht zu überbieten und enthalte Antworten auf Fragen der Jetztzeit.

Die Evangelien trügen es in sich, dass sie in jeder Generation zu lebendigem Wort werden. Daher verlas Pater Kern noch einige der Predigten, aus denen das Buch besteht. Er erklärte, dass die Predigt nur äußerlich ein Monolog sei, eigentlich aber ein Dialog, eine "An-sprache, die auf Ant-wort hofft".

Ein herzliches Dankeschön für eine sehr kurzweilige Stunde mit vielen interessanten Anregungen.

Wer unmittelbar eine Predigt von Pater Kern SJ hören möchte, ist herzlich eingeladen nach St. Peter und Paul, Obernburg, am 2. Weihnachtsfeiertag mit Begleitung des Musikvereins Obernburg. In dem Gottesdienst werden auch die Kinder individuell gesegnet.

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