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In diesem Jahr zogen in der Karwoche wieder Kinder mit Klappern und Ratschen durch Eisenbach, um die verstummten Kirchenglocken zu ersetzen.

Frieden suchen“ 

Das Thema des diesjährigen Jugendgottesdienstes in Mömlingen kommt nicht von ungefähr. 

Mit dem Lied „Blowing in the wind“ stimmte uns die Gruppe“Glorious“ musikalisch auf das Thema ein, welches von der KJG und Pastoralassistent Benjamin Riebel vorbereitet wurde.

Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Eindrucksvolle und froh machende Auferstehungsfeier

Nach zweijähriger Planung und coronabedingtem Verschieben sind 27 Ministranten unserer Pfarreiengemeinschaft heute nach Köln gestartet.

Endlich! Man kommt eine halbe Stunde zu früh und findet keinen Parkplatz vor der Kirche. Grund? Der Musikverein probt schon. Zwei Jahre mussten wir darauf warten, aber heuer war es endlich mal wieder wie immer. Hurra!

Pfarrer Werner Vollmuth, Priesterseelsorger des Bistums Würzburg, hielt heuer das Triduum in St. Peter und Paul, Obernburg.

Nach zwei Jahren konnte zum ersten Mal wieder der traditionelle Kreuzweg vom Tiefental zur Wendelinuskapelle gegangen werden - und das noch dazu bei strahlendem Wetter.

Palmprozession in Eisenbach

Mit dem Palmesel auf den Weg zu unserer Erlösung 

Gut vorbereitet durch das FamGoTeam und Diakon Höfer konnte auch 2022 eine Palmprozession in Mömlingen stattfinden, welche von der Josefskapelle zur Kirche führte. 

Endlich! Musikverein, Messdiener, Palmsträuße, Prozession!

Zum Abschluss der diesjährigen Kreuzwegandachten in Eisenbach fand die letzte Andacht schon am Nachmittag um 14:30 Uhr statt, da im Anschluss eigentlich ein Treffen bei Kaffee und Kuchen im Haus der Begegnung vorgesehen war. Dieses Treffen wurde aber auf Grund der hohen Coronainzidenzzahlen vorsichtshalber abgesagt.

Es geht! Gerecht.

Gottesdienst am Misereor-Sonntag 3.April 2022, vorbereitet vom Team-Tanzania, musikalisch unterstützt vom Chor Lyra-Musica aus Eisenbach.

 

Gleich zu Beginn der Messe konnten die Gottesdienstbesucher eine Waage sehen, die aus dem Gleichgewicht geraten ist. (auf dem Bild etwas schwer zu erkennen) 

Robert Faust und Iris Giegerich zeigen in einem kurzen Dialog auf, wie unterschiedlich die Menschen ticken und dabei vergessen, dass sich ihr Verhalten auch auf Umwelt und Klimawandel auswirkt, was im Besonderen auch die „Ärmeren Völker“ auszubaden haben. So gibt es immer mehr Klimaflüchtlinge, die sich auf den Weg machen um Trockenheit, Hitze, Überflutung oder mangelnden Einkommensmöglichkeiten zu entkommen. Im Predigtspiel glich sich die Waage dann durch positive Beispiele wieder aus.

Vor allem MISEREORs Partnerorganisationen Pagtambayayong und IDIS auf den Philippinen und BARCIK in Bangladesch wurden hier mit positiven Projekten vorgestellt. Aber auch regionale Programme wie das Kaffee Grenzenlos in Aschaffenburg, die Tafel oder Car Sharing Programme leisten ihren Beitrag, für ein nachhaltigeres Verhalten in der Gesellschaft. 

In den Fürbitten kamen dann noch Menschen aus den Partnerorganisationen, von den Philippinen und aus Bangladesch zu Wort (Fotos von ihnen wurden zu jeder Fürbitte vor den Altar gestellt). Gemeinsam mit diesen Menschen beteten wir, dass sich sowohl Verantwortliche in Politik und Kirche sowie auch jede Einzelne für das Klima einsetzt und verantwortungsvoll mit dieser Welt umgeht. 

Auch die Kollekte kommt den Partnerorganisationen und somit den Klimaprojekten auf den Philippinen und in Bangladesch zugute.

 Dialog:  

Robert: Mein neuer BMW X1 SUV Hybrid mit toller staatlicher Förderung – aber kaum Energieeinsparung

Iris: Mit Abstand am schlimmsten trifft es die autofahrenden Pendler in München, die damit auch im vergangenen Jahr zur Stauhauptstadt wurde: Im Schnitt 79 Stunden

verloren sie aufs Jahr hochgerechnet durch Staus auf dem Weg zur Arbeit – mehr als drei Tage.

Robert: Wir gestalten unseren Vorgarten jetzt neu – pflegeleicht und modern mit Porphyrschotter

Iris: Essen vom Lieferservice ist echt praktisch - aber rund 75 kg Lebensmittel wirft durchschnittlich jeder Deutsche pro Jahr weg. 

Robert: Liebe Mitchristen,

„Es geht! Gerecht.“  - Auch durch SIE - DICH

Welche Antworten geben wir persönlich auf die Fragen des Klimawandels?

Wo können wir zu Botinnen und Boten eines Lebensstils werden, sodass Mensch und Schöpfung Gerechtigkeit widerfährt?

R.Zieres

 

 

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